Was bedeutet BAF und CORF

Man liest immer öfter in einem Artikel wo es eigentlich um  Rohfütterung dem Barfen für Hunde geht, die Abkürzungen Corf und Baf. Was ist das? 

Corf - konventionelles Fertigbarf

Corf ist eine Sonderform von Barf und bezeichnet nichts anderes als Fertigbarf. Die Abkürzung C.O.R.F. steht für Convenient Raw Food.

„Convinience“ kommt aus dem Englischen und steht für „Bequemlichkeit“. Im Corf sind alle Zutaten (Fleisch, Gemüse, Innereien, Obst, Mineralstoffe & Vitamine und Öl) zu einem Block zusammengepresst und tiefgefroren. Dieses Frostfutter vereint also alle essentiellen Nahrungsbestandteile, die der Hund braucht, zu einem Fertigmenü.

Der Vorteil von Corf ist, dass es schnell zubereitet werden kann. Nachdem Auftauen ist das Frostfutter direkt verzehrfertig. Deshalb eignet sich das Fertigfutter vor allem im Urlaub, sofern es in einer Tiefkühltruhe gelagert wird.

Corf wird in der Regel zu riesigen Blöcken geformt und dann in kleinere Blöcke aufgeteilt. Nachteil, Corf geht nicht auf die individuellen Bedürfnisse des Tieres ein – jeder Hund bekommt das gleiche Futter. Auf Dauer kann es hier zu einer Über- oder Unterversorgung von Nährstoffen führen. Und es ist zum grössten teil gewolft, das heisst es ist nicht optimal für die Verdauung von gesunden Hunden.

Baf to go – gegartes Barf mit langer Haltbarkeit

Baf steht für biologisch artgerechtes Futter und ist bis zu 2 Jahre ohne Kühlung haltbar. Die besonders lange Haltbarkeit kommt durch ein Garverfahren und einer speziellen Verpackung zustande, welche optimal für den Urlaub mit Hund ist.

Gutes Baf enthält keine Zusatzstoffe, weder chemische noch andere wie z.B. Salz. Einige Hersteller werben damit, dass in deren Produktion ein besonders schonendes Garverfahren zum Einsatz kommt.

Baf ist auch einfach zu handhaben, zeitsparend und äußerst praktikabel für unterwegs, da es nicht gekühlt werden muss. Doch sollte man bedenken, dass auch die schonendste Garmethode Vitamineinbußen verursacht. Nichts ist so gesund wie frisches rohes Futter!

Dann gibt es noch die Trocken Variante.

Trockenbarf - eignet sich auch für unterwegs

Barf ist auf Reisen relativ unkomfortabel – es muss gekühlt werden, nimmt viel Platz weg und es macht viel Arbeit, was im Urlaub ja nicht sein soll. Trockenbarf hingegen ist die ideale Möglichkeit, Deinen Hund während eines Kurztrips oder einem Tagesausflug artgerecht zu versorgen. 

Gutes getrocknetes Barf zeichnet sich durch einen schonenden Trocknungsprozess aus, in dem möglichst alle Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Man kann es mit Gemüseflocken oder Kartoffelflocken anreichern.Im Handel gibt es verschiedene Komplettmenüs.

Was ich davon halte?
Nicht viel, dann kann ich auch gleich ein hochwertiges Trockenfutter für den Tag nehmen. Wenn der Hund kein TF verträgt oder allergisch ist, kann ich zur BARF Wurst wechseln oder Reinfleischdosen verwenden.